Erfolg mit Referenzen

  • »Wenn man eine Success Story möchte, die richtig gut wird und man selbst wenig Aufwand hat, dann casestudies.biz.«

    Heidrun Fernau | PASS Consulting Group

  • »casestudies.biz ist es gelungen, aus dem Thema das Optimum herauszuholen, so dass wir maximalen Nutzen haben.«

    Mirko Kristen | Telcat Multicom GmbH

  • »Interessenten komplexe Themen mit einer glaubwürdigen Story vermitteln. Das setzt casestudies.biz bestens um.«

    Frank Dauth | Siegwerk Druckfarben AG & Co. KGaA

  • »Die Zusammenarbeit: Schnell und unkompliziert. Das Ergebnis: Interessant, authentisch und auf den Punkt gebracht.«

    Andreas Maien | macom GmbH

  • »Mein Feedback: Top-Leistung und eine absolut verlässliche und professionelle Arbeit.«

    Martin Mühlbacher | aiti-works GmbH

  • »Besser kann man eine Erfolgsgeschichte nicht verpacken: unterhaltsam, verständlich und in anspruchsvollem Design.«

    Anja Marxsen | iProCon GmbH

  • »Der Full-Service von casestudies.biz kommt uns sehr entgegen. Wir schätzen außerdem die attraktive Darstellung.«

    André Repschinski | TUI Leisure Travel

    Christoph Zeidler, SAP.info: Case Studies müssen Mehrwert und konkreten Nutzen vermitteln

    Welche Bedeutung haben Case Studies im Corporate Publishing und wie nutzt SAP aktuell das Format? Was macht die optimale Case Study aus? Harry Weiland unterhielt sich darüber mit Christoph Zeidler, Chefredakteur von SAP.info, dem Online-Kundenmagazin von SAP.

    Christoph Zeidler, Chefredakteur SAP.info
    Christoph Zeidler, Chefredakteur SAP.info

    Herr Zeidler, welche Bedeutung haben Case Studies für die Marktkommunikation von Unternehmen?

     

    Christoph Zeidler: Wenn man unter Case Studies die Beschreibung von echten Kundenprojekten versteht, dann würde ich die Bedeutung nach wie vor sehr hoch ansetzen. Es ist einfach ideal, die Leistungsfähigkeit von Produkten mit konkreten Beispielen zu belegen.

     

    Welche Qualität haben die Case Studies in Ihrer Wahrnehmung?

     

    Da gibt es noch immer große Unterschiede. Allgemein ist festzustellen, dass das Qualitätsniveau derzeit eher abnimmt. Case Studies werden in letzter Zeit doch etwas werblicher und das nimmt dem Instrument den wichtigsten Vorteil, die Glaubwürdigkeit. Ich würde mir wünschen, dass die Darstellung von Kundenprojekten wieder etwas neutraler, wieder etwas journalistischer ausfällt. Wer die Erfahrung gemacht hat, dass das ein wirkungsvoller Weg ist, der rückt davon nicht mehr ab.

     

    Warum sinkt die Qualität trotzdem?

     

    Vielleicht hat es damit zu tun, dass die klassische Case Study, die längere Geschichte, die auch mal ausgedruckt wird, etwas auf dem Rückzug ist und derzeit dagegen die kurze Online-Version Boden gewinnt. Wenn man im Web nur ein paar Zeilen hat, den Leser zu begeistern und in die Geschichte hineinzuziehen, ist man vielleicht geneigt, etwas mehr auf die Pauke zu hauen.

     

    Welche Bedeutung haben Case Studies für die Corporate-Publishing-Strategie von SAP?

     

    Nach wie vor eine hohe Bedeutung, wenn auch eine andere als vor ein paar Jahren. Case Studies spielten bei unserem gedruckten Kundenmagazin eine Hauptrolle, das war ein Leitformat. Damals gab es die großen mehrseitigen, reich bebilderten Kunden-Stories.

     

    Und heute?

     

    Auch heute sind konkrete Projekte ein wichtiger Inhalte-Lieferant für www.sap.info, aber wir berichten nicht mehr so ausführlich über die Projekte, wie das früher der Fall war. Vielmehr gehen wir anders an die Geschichten heran: Wir berichten über aktuelle Business-Trends und liefern dann Beispiele, welche Antworten SAP auf diese aktuellen Herausforderungen liefert und dabei spielen Kunden-Erfahrungen natürlich eine zentrale Rolle. Das Ideal ist es, jede Story mit einer – oder mehreren – Kunden-Cases zu bestücken.

     

    Was macht nach Ihrer Überzeugung eine gute Case Study aus?

     

    Sie muss vor allem in einer einfachen Sprache geschrieben sein. Für technische Details gibt es andere Formate und Kanäle. Außerdem muss es gelingen, den Business-Value klar herauszuarbeiten. Was hat es dem Kunden gebracht? Auf diese Frage muss die Case Study eine Antwort liefern. Dabei müssen es übrigens nicht immer konkrete Zahlen sein. Wir alle wissen, dass es solche ROI-Zahlen nicht immer gibt, aber es gibt auch Nutzen ohne Hard Facts.

     

    Wie wichtig ist die Kundensicht?

     

    Elementar wichtig, denn der Kunde ist der Experte in dem beschriebenen Thema. Daraus muss ein Nutzen für den Leser entstehen, beispielsweise kann man daraus Tipps & Tricks ableiten. Und es gehört dazu, dass man auch mal Lernkurven (inklusive Probleme) beschreibt, denn der Leser will ja die Fehler anderer vermeiden. Da macht es keinen Sinn, diese zu verschweigen, weil es nicht in irgendein Marketingkonzept passt. Und dabei darf man nicht so tun, als sei der Software-Lieferant der einzig Beteiligte an der Lösung. Unser Produkt ist nur eine Seite der Medaille, viele Teams sind am Erfolg beteiligt. Das muss man auch so darstellen.

    sap.info

    Worauf kommt es noch an?

     

    Bilder, Bilder, Bilder. Wir merken, dass Bilder extrem wichtig dafür sind, wie beziehungsweise ob eine Case Study gelesen wird. Das gilt auch für Online-Medien. Weil wir nicht immer Fotos selbst produzieren können, ist man dabei auch auf den Kunden angewiesen.

     

    Welche Rolle spielt die Themenwahl?

     

    Es müssen nicht immer die „ganz großen“ Themen sein, sondern es gibt auch Themen, die nicht so viel Glanz haben, aber die Menschen in den Unternehmen beschäftigen, etwa derzeit die SEPA-Umstellung. Auch die kleinen Geschichten sind spannend. Wichtig ist auch Regionalität. Case Studies werden immer noch regional gelesen und genutzt. Es interessiert einen deutschen Mittelständler einfach nicht so brennend, wie ein chinesisches Unternehmen seine Hausaufgaben löst.

     

    Welche Rolle spielt dabei die Unternehmensmarke des Referenzgebers?

     

    Eine überschätzte Rolle. Den Lesern ist das spannende Thema wichtiger als die Marke des Unternehmens, das seine Referenzstory erzählt.

     

    Wie wichtig sind Social-Media-Kanäle für Case Studies?

     

    Kundenstories sind guter – und von den Lesern gerne konsumierter – Content für Social-Media-Kanäle. In den USA übrigens werden die sogenannten sozialen Medien deutlich intensiver genutzt als in Europa. Unser Traffic, der von diesen Medien kommt, ist massiv gestiegen. 25 Prozent aller Abrufe verzeichnen wir auch schon von mobilen Geräten.

     

    Wie will die SAP AG die Nutzung der vorhandenen Kundenstories im Unternehmen ausbauen?

     

    Wir bedienen uns schon heute den eher marketinggetriebenen Kundengeschichten etwa aus dem SAP-Referenzkundenblog oder verlinken auf www.sap.info auf Kundenvideos, die aus dem Marketing kommen. Künftig wollen wir aber noch intensiver daran arbeiten, den Content im gesamten Unternehmen zu vernetzen und intelligent zu nutzen.

     

    Abschließend: Ist Print eigentlich im Corporate Publishing tot?

     

    Print hat gegenüber Online einen zentralen Vorteil: Wenn ich ein Print-Magazin versende, kenne ich den Kunden. Ich weiß dagegen nicht unbedingt, wer genau meine Website betrachtet. Also hat nach meiner Überzeugung in einem idealen CP-Mix aus Formaten, Inhalten und Kanälen Print durchaus eine Bedeutung.

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